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Aus der Geschichte der Gemeinde Lautrach


Ein Zusammenklang von Flusslandschaft, Wäldern und Wiesen prägt die reizvolle Landschaft der Gemeinde Lautrach im Illerwinkel mit ihren 1200 Einwohnern. Kenner unserer schwäbischen und Allgäuer Heimat sagen oft, dass die Iller mit ihrem Durchbruch bei Lautrach zu einem besonderen landschaftlichen Höhepunkt führt, dass sich dort die Anmut des unteren Illertales ein letztes Mal mit dem gebirgigen Charakter des Berglandes vermählt.

Der Name Lautrach (Lautraha, Lutrach) ist keltischen Ursprungs und bedeutet (Helle klare Ach). Urkundlich wird Lautrach im Jahre 840 das erste Mal genannt, als durch eine kaiserliche Kommission eine Grenzberichtigung zwischen dem Kloster Ottobeuren und Kempten vorgenommen wurde. 1164 sind Heinrich und seine Söhne Hermann und Heinrich von Lutharha erwähnt. Die Herren von Schellenberg, von Landau und von Muggenthal waren weitere Herrschaften von Lautrach. 1646 erwarb das Stift Kempten den Besitz Lautrach. Kirchlich gehörte Lautrach bis 1821 zum damaligen Bistum Konstanz. Ein wertvolles Bauwerk Lautrachs stellt die barocke Pfarrkirche dar.

 
Pestsäule Hl. Sebastian
 
Illermühle
 
 
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