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| Geschichte Markt Legau |
Nach Rottenkolber, einem Heimatforscher, waren etwa 400 n. Chr.
die Römer Herren des Landes, die Kelten Sklaven und Unterjochte.
Danach kam die römische Grenze an der Iller ins Wanken,
Alemannen zogen nach. Um 740 wurden die Alemannen von Franken
verdrängt. In Legau entstand ein fränkischer Reichshof,
wie vom Geistlichen Rat Dorn berichtet. Um 900 bis Mitte des
15. Jahrhunderts waren verschiedene Adelsgeschlechter die Herren
von Legau. Von 1451 bis 1803, dem Fürststift Kempten zugehörig,
war Legau zum Teil der Liebling der Fürstäbte (zum
Beispiel Lehenbühl, Gründung des Altenheims 1571).
»Unter dem Krumstab ists gut leben
«
Am 15. Juni 1455 wurde Legau zum Markt erhoben. 1485 wurde von
Kaiser Friedrich III. Dorfgericht und Blutbann verliehen. Gerichtsstätte
war der Galgen.
Der Bayernkönig Ludwig I. (18251848) bewilligte 1838
das Legauer Wappen, mit den Symbolen der Gerichtsbarkeit. Das
Rutenbündel bedeutete die Körperstrafe, das Beil war
Sinnbild der Todesstrafe. |
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| Blick auf Legau von Westen |
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| Ansicht von Nordwest |
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